Tansania und Sansibar - Wiedersehen nach 476 Tagen

Am 04.08.2018 war es so weit: ich machte mich auf meine bisher längste (Flug-)Reise. Von Auckland (Neuseeland), über Dubai und kurzem Zwischenstopp in Nairobi (Kenia) nach Tansania. Hier standen uns die pure Wildnis zwischen Kilimanjaro und Serengeti bevor. Wir hatten bereits im Januar diese Safari- und Naturrundreise mit anschließendem Badeurlaub auf Sansibar gebucht.

 

 

…………... Am 05.08. kam ich nach insgesamt ……… Stunden am Kilimanjaro Airport an.

-Visum

-Gepäck

-Transport

- Mama + Nicki ggf. schon in Dubai gesehen.

 

Dann machten wir uns zu unserer gemütlichen Lodge in der Nähe von Arusha auf. In der African View Lodge entspannten wir am Garten mit kleinem Pool.

 

Am zweiten Tag hatten wir eine Führung durch eine Kaffeeplantage. An den Hängen des mächtigen Mount Meru (zweihöchster Berg Tansanias) gedeiht der weltbekannte Arabica-Kaffee. Wir bekamen einen Einblick in die Kunst des Kaffeeanbaus, welcher zu 95 % auf privatem Farmland angebaut wird. Wir erfuhren alles Wissenswerte: von der Anpflanzung über den Ernteprozess bis hin zur Röstung der Bohnen. Die Nacht verbrachten wir wieder in der African View Lodge.

 

Am nächsten Tag hatten wir unsere erste Safari im Lake Manyara Nationalpark. Bei unserer ersten Pirschfahrt sahen wir bereits viele Tiere. Elefanten, Zebras, Impalas, Dikdiks, Steifengnus, Büffel, Giraffen und Anubis-Paviane leben in diesem Nationalpark. Der Park im Tal des Großen Ostafrikanischen Grabenbruchs ist besonders bekannt für seine baumkletternden Löwen, welche wir vom Geäst entdecken konnten. Die vom Steilabbruch herabrieselnden Bäche speisen den flachen Sodasee und haben im Nordteil des Parks eine Waldoase mit üppiger Vegetation entstehen lassen. Die Ufer des Manyara-Sees bieten Flamingos reichlich Nahrung. An den Zuflüssen leben zahlreiche weitere Wasservögel und es gibt mit über 400 Arten eine große Vielfalt: Nashornvögel, Flamingos, Pelikane, Nimmersattstörche, Kormorane und Greifvögel. Flusspferde suchen im kühlen Nass Schutz vor der brennenden Sonne. Über steile Serpentinen ging es am Abend hinauf ins Hochland, wobei sich uns eine spektakuläre Aussicht zurück in den Grabenbruch und auf den See eröffnete. Die Nacht verbrachten wir in der Endoro Lodge.

 

Die nächsten zwei Tage verbrachten wir mit Safis in der Serengeti. Erst fuhren wir durch das Ngorongoro-Schutzgebiet der Serengeti und das kühle Hochland des Kraters. Unterwegs hatten wir eine unglaublich tolle Sicht über die Caldera. Die weiten Savannen der Serengeti sind ein Paradies für Wildtiere. Auf ihrer alljährlichen großen Wanderung durchziehen abertausende Gnus, Zebras und Antilopen dieses weltweit einmalige Ökosystem. Löwen und Hyänen folgen den Herden auf der Suche nach Beute. Auf unseren Pirschfahrten im Park sahen wir unter anderem auch Elefanten, Büffel, Giraffen und Strauße. Unser Safari Camp verwöhnte uns mit allen Annehmlichkeiten welche man sich in der Wildnis hat erträumen können. Der Standort wird jahreszeitlich der großen Tierwanderung angepasst - das Camp ist immer dort zu finden, wo sich die Gnu- und Zebraherden gerade aufhalten. So ist man immer ganz nah an der Migration und genießen somit bestmögliche Safari-Erlebnisse!

 

Den sechsten Tag unseres gemeinsamen Abenteuers verbrachten wir mit einer Pirschfahrt im Ngorongoro-Krater. Bereits auf dem Weg ins kühle Hochland hatten wir mehrere Gelegenheiten die fabelhafte Tierwelt zu beobachten. Unsere Mittagspause verbrachten wir am Rand des Kraters mit Blick in die Weite der Caldera. Es war unbeschreiblich! Danach fuhren wir in das Innere des Kraters, welcher seit 1978 Teil des UNESCO-Weltnaturerbes ist. Bernhard Grzimek sagte einmal: "Es ist unmöglich, in Worten die Größe und Schönheit des Kraters wiederzugeben. Er ist eines der Weltwunder". Recht hat er! Vom Rand (ca. 2286 m) hat man einen grandiosen Blick auf das ca. 259 km² große Areal aus Steppe, Seen und Buschland. Wir konnten von hier aus Herden von Zebras und Gnus sowie Nashörner, Elefanten, Löwen, Geparden und Flusspferde beobachten. Unsere Übernachtung hatten wir in der Endoro Lodge.

 

Am nächsten Tag fuhren wir zeitig los zur Pirschfahrt im Tarangire Nationalpark. Hier sollten wir große Herden von Elefanten finden, aber auch Kudu-Antilopen, Gnus, Geparden, Leoparden und Löwen. Riesige Baobabs (Affenbrotbäume) prägen das Landschaftsbild und bilden eine spektakuläre Kulisse. Der Tarangire-Fluss und die Sumpfflächen im Südteil des Parks ziehen in der Trockenzeit eine Vielzahl von Wildtieren an. Am Nachmittag fuhren wir zurück in die Nähe von Arusha und übernachteten wieder (wie in unseren ersten Nächten) in der African View Lodge.

 

Am 12.08.2018 wurden wir früh morgens zum Kilimanjaro Airport gebracht und checkten zu unserem Flug nach Sansibar ein. Hier wurden wir im Neptune Pwani Resort untergebracht. Vier Tage Erholung und Strand standen uns bevor. Wir wollten jedoch auch zum Gewürzmarkt und die Insel erkunden.

 

Meine Mama hatte ihren 60. Geburtstag.

 

Schnorcheln, Tauchen, faulenzen