Royal Nationalpark

Früh am Morgen packten wir unsere Sachen, hatten noch lecker Jogurt mit Früchten, checkten aus und fuhren in Richtung Royal Nationalpark. Die Straße zum Wanderweg war nicht geteert und sehr holprig. Heile am Parkplatz angekommen marschierten wir los: zahllose Stufen ging es hinunter zum Ozean. Wir wollten unbedingt zum Figure 8 Pool bevor die Flut kam. Wir kamen an kleinen Häusern vorbei, mussten einen endlosen Strand entlang laufen, über viele Steine klettern und an Felsen entlang schlängeln. Nach gefühlt 4 Stunden waren wir endlich angekommen - und ca. 1.000 andere Menschen auch. Es war schier unmöglich ein Foto des bekannten Wasserlochs ohne jegliche Menschen darin zu schießen. Für unsere kanadischen Jungs war das Wasser etwas zu kalt, für Larissa und mich war es eine willkommene Erfrischung nach der langen Wanderung. Wir plantschten herum, sprangen hunderte male ins Wasser und mussten uns aber dann auch schon bald wieder auf den Rückweg machen, da bei Flut Lebensgefahr drohte. Man konnte einige Abschnitte des Pfades nicht mehr betreten, da diese dann komplett in den Wellen versunken waren. Zudem hatten wir noch einen Fahrtweg vor uns. Wir wollten am Nachmittag noch in Sydney bei unseren Freunden in der angemieteten AirBnb-Wohnung ankommen.